Schulhund Emma
Nicht irgendein Hund :-)
Auch Emma hat in ihrem Leben schon viel gelernt und zahlreiche Prüfungen absolviert. Darunter die Prüfung zum „Zertifizierten Therapiebegleithund“.
Steckbrief
Name: Emma
Geburtstag: 29.04.2019 in Hard
Rasse: Rottweiler
Ausbildung: Welpenschule, Junghundekurs, Prüfung zum Alltagsbegleithund, Ausbildung zum Schulhund, Prüfung zum Zertifizierten Therapiebegleithund und Praxisstunden in einem Altenpflegeheim, in der Schule und im Kindergarten
Charakter: neugierig, anschmiegsam, aufgeschlossen, freundliches Wesen
Warum ein Schulhund - Die positive Wirkungen im Unterricht
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Beziehung zu Tieren für die menschliche Entwicklung sehr wichtig ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie das Tier dem Menschen helfen und ihn im Alltag unterstützen, oder die Sozialfähigkeiten und Gesundheit steigern kann. Eine Form wäre die Einbindung des Hundes im Unterricht als Präsenzhund.
Die reine Anwesenheit des Hundes im Unterricht hilft die Lernatmosphäre, das Sozialverhalten und den Lernerfolg der Schüler zu verbessern. Außerdem urteilen bzw. beurteilen Hunde nicht, sie nehmen das Kind so an, wie es ist.
Die Anwesenheit des Hundes in der Klasse sollte für die Kinder ein besonderes Erlebnis sein. Sie dürfen Teil eines ganz speziellen Unterrichts sein. Sie bekommen die Chance ihre Schulzeit mit einem Hund zu verbringen, der ihnen bei der Entwicklung der eigenen Persönlichkeit hilft. Der Unterricht gestaltet sich durch den Präsenzhund abwechslungsreicher, entspannter und stressfreier.
Auch Ihr Kind kann von dieser positiven Wirkung im Nachhilfeunterricht profitieren, sogar doppelt. Es hat die Eins-zu-Eins Betreuung von mir und seinen ganz persönlichen Helfer auf Vier Pfoten.
Leseförderung mit Emma
Kann ein Lesehund lesen?
Diese Frage wird mir öfters gestellt, wenn ich den Leuten erzähle, dass Emma und ich ein Lesehund-Team sind.
Nein – Emma kann nicht lesen. Aber sie ist ein Helfer auf vier Pfoten.
Ihre Aufgabe ist es, den Schülern die Angst und die Hemmung vor dem Lesen zu nehmen, das Selbstvertrauen zu stärken und sie zum Lesen zu motivieren. Denn nur wer sich im Lesen regelmäßig übt, kann sich verbessern.
Dafür bringt Emma einige nützliche Eigenschaften mit:
Emma kritisiert nie
Sie lacht nie über Lesefehler oder bewertet die Leseleistung. Dadurch nimmt sie dem Kind die Angst unbefangen und laut vorzulesen. Mit der Zeit entwickeln die Kinder in Lesesituationen immer mehr Selbstbewusstsein, auf welches sie dann auch ohne Hund zurückgreifen können.
Emma unterbricht das Lesen nicht
Über kleinere Fehler sieht sie großmütig hinweg – dadurch bleiben die Schüler im Lesefluss und werden durch Verbesserungen nicht ständig herausgerissen.
Emma motiviert zum Lesen
Da es in der Vorlesezeit mit dem Hund praktisch keine Misserfolge gibt, entwickeln Kinder, die sonst wenig Freude am Lesen haben, leichter Spaß an Büchern und sind motiviert. Emma ist ein positiver Verstärker, der das Lesen wieder mit schönen Eindrücken und Erfolgserlebnissen verknüpft.
Emma entspannt die Vorlesesituation
Beim Vorlesen können die Kinder Emma streicheln und Ihre Nähe spüren. Durch die Berührungen wird das Stresshormon „Cortisol“ abgebaut. Die Kinder sind entspannter bei der Sache.






